Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen
Fünf Christen, fünf Politiker - und was sie antreibt


Sie wollen jeweils auf ihre Weise etwas für andere Menschen, für die Gemeinschaft tun: „Kirche- und-Leben.de“ hat christliche Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien befragt, wo sie im Hinblick auf ihre Motivation Parallelen sehen.

Anita Stakenkötter, Petra Dieckmann, Jesaja Michael Wiegard, Carsten Wendler und Johannes Stammen wollen auf ihre Weise etwas für andere Menschen, für die Gemeinschaft tun. Sie treten bei der Kommunalwahl am 13. September an.Collage: Martin Schmitz

Anita Stakenkötter, Petra Dieckmann, Jesaja Michael Wiegard, Carsten Wendler und Johannes Stammen wollen auf ihre Weise etwas für andere Menschen, für die Gemeinschaft tun. Sie treten bei der Kommunalwahl am 13. September an.Collage: Martin Schmitz

Carsten Wendler (CDU), Velen-Ramsdorf

Mein Name ist Carsten Wendler, ich bin 45 Jahre alt und der Bürgermeis­terkandidat in Velen-Ramsdorf (Kreis Borken). Verheiratet mit meinem Mann David bin ich seit zehn Jahren. Schon in frühen Jahren habe ich mich ehrenamtlich engagiert: Gruppenleiter bei der Kolpingjugend Velen, Leiter Kolpingjugend oder Vorsitzender der Kolpingsfamilie. Noch heute engagiere ich mich im Kolping-Diözesan-Fachausschuss „Verbandsentwicklung“. Innerhalb des Verbandes standen immer zwei Aspekte im Vordergrund: die Gemeinschaft und das aktive Einbringen meinerseits. Das zog sich auch in meinem weiteren ehrenamtlichen Engagement weiter durch: Ich bin Mitglied im Pfarreirat und seit meinem 24. Lebensjahr in der Kommunalpolitik für die CDU.

Wenn man das auf die christlichen Werte überträgt, spielen somit Wertschätzung und Verantwortung eine wichtige Rolle. Ich habe meine Aufgaben nie zum Eigennutz vorgenommen. Die Projekte gaben mir immer eine innere Befriedigung: Mir machte es zum einen Freude, und zum anderen freute ich mich, wenn andere von meiner Mitarbeit profitieren konnten. Nie scheute ich mich, innerhalb dieser Aufgaben auch Verantwortung zu übernehmen.

Bei der folgenden Bibelstelle finde ich hier Parallelen: Evangelium nach Markus, Kapitel 10,45: „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“ Und warum gerade ein Engagement in der CDU und in der Kirche? Man kann, wenn man etwas verändern möchte, dieses nur von innen heraus in einer starken Gemeinschaft gestalten.

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